CBD & SCHWANGERSCHAFT I GEBURT

Während einer Schwangerschaft läuft der Körper auf Hochtouren –  es werden zusätzlich Zellen für ein neues Leben gebildet, die über den Kreislauf der Mutter mitversorgt werden müssen, und das alles bei einer erhöhten Hormonausschüttung. 

Die Rollen des Endocannabinoidsystem (ECS) und der einzelnen Cannabinoide sind nicht umfänglich bekannt – erst Recht nicht die Wirkungen auf Schwangerschaft und Geburt.

Die Cannabinoide der Hanfpflanze (Cannabis Sativa) können über die im Körper verteilten Rezeptoren regulierend auf  Schmerzen, Übelkeit, Migräne oder Depression wirken. Symptome, die während einer Schwangerschaft nur allzuoft vorkommen.

Konsumierten Mütter während ihrer Schwangerschaft Cannabis, konnten in Studien unerwünschte Ergebnisse auf den Konsum von Tabak zurückgeführt werden, denn das wenige Cannabidiol (CBD) über Hanftee eingenommen, führte weder zu Frühgeburten, Untergewicht oder späteren Entwicklungsstörungen.

Wurde jedoch im Endocannabinoidsystem von Mäusen der CB1-Rezeptor deaktiviert, veränderte dies den Hormonhaushalts und führte auch zu Frühgeburten. In der kritischen Schwangerschaftsphase (bis zur 12. Woche) können Schwankungen des Endocannabinoidspiegels die weitere Embryonalentwicklung beeinflussen.

Die über die Rezeptoren im zentralen Nervensystem (ZNS) aufgenommenen Endocannabinoide und Cannabinoiden der Hanfpflanze, z.B. CBD, Δ9-Tetrahydrocannabinol (THC) und Anandamid haben eine direkt entspannende Wirkung auf die Kontraktilität des Myometriums im Uterus (Gebärmutter). Dabei wurde festgestellt, dass die Wirkung des synthetischen CBD-Derivat abn-cbd  in etwa vergleichbar mit dem anderer etablierter physiologischer und pharmakologischer Uterorelaxantien ist.