CBD & SCHMERZMITTEL

Menschen verwendeten schon immer Pflanzenwirkstoffe um sich zu stärken, zu kurieren und sich zu therapieren. Gegen Schmerzen wurde damals schon Schlafmohn, Thymian, Kurkuma, Weidenrinde und Cannabis eingesetzt.

Nutzhanf ohne nennenswerten THC-Gehalt und hohem Anteil des Phytocannabinoids CBD (Cannabidiol) kann über das Wirkungsprofil von CBD unterschiedliche Arten von Schmerzen lindern: akute oder chronische Schmerzen, nozizeptive Schmerzen wie mechanische, thermische, chemische, psychosomatische oder viszerale.

Einerseits wird durch CBD ein Rezeptor stimuliert, der bei der Schmerzwahrnehmung eine Rolle spielt. Andererseits blockiert das Phytocannabinoid CBD genauso wie Ibuprofen, Paracetamol oder Acetylsalicylsäure (Aspirin) entzündungsfördernde Gewebshormone. Prostaglandine aus der Arachidonsäure beispielsweise werden für Schmerz und andere physiologischen und pathophysiologische Vorgänge verantwortlich gemacht. Im Gegensatz zu CBD können herkömmlichen Schmerzmittel auf Dauer z.B. den Magen-Darm-Trakt oder Organe, wie Leber und Nieren angreifen. 

Schmerzmittel wie Opiate und Opioide werden nur bei starken chronischen Schmerzen genommen, haben aber ein sehr hohes Suchtpotential und wirken zudem im Stammhirn, welches die lebenswichtigen Funktionen wie Atmung oder Blutdruck  steuert. Je nach Dosis kann dies bis zum Atem- oder Herzstillstand führen. 

CBD wirkt aufgrund der CB-Rezeptoren unseres Endocannabinoidsystem (ECS) durchaus im zentralen Nervensystem, wird in dieser Hirnregion aber nicht andocken, weil genau dort keine Cannabinoid-Rezeptoren sind.

Im körpereigenen Cannabinoidsystem kann CBD jene Stoffe die an der Schmerzregulierung beteiligt sind, hemmen, blockieren oder induzieren. 

Studie: https://bit.ly/2Klix7I
CBD & MS Schmerzen: https://bit.ly/3exi00l
Cannabis & Gelenkschmerzen: https://bit.ly/2KgMzZZ