CBD & TOURETTE

Tourette tritt meist genetisch bedingt auf, seltener durch Erkrankungen (Hirnhautentzündung). 

Zwangsstörungen, Depression, Angst oder ADHS sind häufig begleitende Komorbidität.

Tourette ist nicht heilbar, aber die Symptome und Komorbidität können mit Cannabidiol (CBD) und anderen Cannabinoiden gemildert werden, denn sie regulieren die aus der Balance geratenen chemischen Botenstoffe über das Endocannabinoidsystem.

2018 fanden in Israel Interviews mit Erkrankten statt, die Hanf medizinisch einsetzten. Es stellte sich heraus, dass die Nutzung von Cannabis bei den meisten die Symptomkontrolle, Tic-Schwere, Schlaf oder Stimmung spürbar verbesserte. Ein Teil der Patienten, brach nach einem Jahr die Nutzung von Cannabinoiden des medizinischem Cannabis ab.

In einem Fallbericht einer weiblichen Patientin mit TS, die nicht mehr auf sie Standardbehandlungen oder THC ansprach, konnte eine signifikante Verbesserung festgestellt werden, als THC und CBD kombiniert verabreicht wurden (2018)

Im März 2020 wurde in Warschau eine Variante des Gens, welches für den CB1-Rezeptor verantwortlich ist, als möglicher Faktor für die Erkrankung an Tourette ausgemacht: die Variante wird mit einer abnormalen Endocannabinoid-Übertragung assoziiert.

Im April 2020 wurde am Institut für Physiologische Chemie am Universitätsklinikum in Mainz festgestellt, dass der Endocannabinoidspiegel (Cannabinoide, die der Körper selbst herstellt) in der Cerebrospinalflüssigkeit (Nervenwasser) erhöht ist. Noch ist ungeklärt ist, ob die Veränderungen eine Ursache für TS darstellen oder sekundär auftreten, um ein bestehendes chemisches Ungleichgewicht auszugleichen.

Quellen & Studien: https://bit.ly/35hLr3C    https://bit.ly/3pgSodi


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