CBD & Kaffee

Filterkaffee, French Press, Instantcafé oder Espresso ist da Latte: Der erste Café, der Morgenkaffee, hievt uns aus den ewigen Tiefen unseres Traum-Sumpfes heraus. Nachmittags holt der zweite Kaffee uns zuversichtlich bis fröhlich aus dem Mittagstief. Am frühen Abend genießen wir ihn bestenfalls in Gesellschaft und vielleicht mit „Schuss“.

Was macht Kaffee mit uns, wie regt er unseren Kreislauf an? Tatsächlich verengt und erweitert Kaffee gleichermaßen unsere Gefäße. Können wir uns überstimulieren, wenn wir zu viel Lungo, Mokka, Fiaker und Flat White trinken? Es gibt mit CBD-versetzte Kaffeebohnen im Handel zu kaufen - liegt das an den Wechselwirkungen von Cannabidiol (CBD) und Kaffee? CBD als Relaxans und Koffein als Stimulans?

Weil CBD hitzeempfindlich reagiert, ist es ratsam, CBD-Blüten einem wasserlöslichen CBD-Fluid oder auch CBD-Öl im Café vorzuziehen. Die neue Zigarette zu Coffe & Cigarettes? Es gibt bereits Empfehlungen, welche Cannabissorten (Terpenenprofil) aromatisch zu welcher Kaffeesorte harmonieren. Und zwar CBD-Blüten als auch THC-haltige Hanfblüten mit niedrigem CBD-Gehalt.

Wir schwören auf unseren Café nicht nur wegen des Geschmackes oder den gesundheitsfördernden und aromatischen sekundären Pflanzenwirkstoffen. Meistens trinken wir ihn, wegen seines auf uns psychoaktiv wirkenden Inhaltsstoffes Koffein. Koffein ist ein Alkaloid mit anregender Wirkung und kommt in mehr als 60 Pflanzen auf natürliche Weise vor. Sogar in Kakaobohnen!

Das bekannte psychoaktive Cannabinoid der Cannabispflanze ist THC. Ganz im Gegensatz zu THC, ist das immer bekannter werdende CBD (Cannabidiol) nicht psychoaktiv. Endogene (körpereigene) Cannabinoide und pflanzliche Cannabinoide hemmen die Freisetzung von Neurotransmittern, indem sie CB1-Rezeptoren aktivieren. Des Weiteren dockt CBD an dieselben Rezeptoren unseres körpereigenen Cannabinoidsystems (Endocannabinoidsystem) wie THC an. CBD blockt so das Andocken von THC. Selbst falls der gesetzlich maximale Prozentsatz von 0,2% THC in CBD Öl oder CBD-Blüten enthalten sein sollte: Auf deinen CB-Rezeptoren sitzt zumeist das CBD schon auf. Die entspannende Wirkung von hohen CBD-Dosen könnte aber auch mit verstärktem Anstieg von nicht andockendem Adenosin zusammenhängen, wie Studien aufwerfen.

Kaffee erweitert beispielsweise die Herzarterien. Das verbessert die Herzmuskelfunktion bei erhöhter Arbeit, die Resistenz gegen körperliche Belastung steigt. Erhöht die Muskelkontraktilität und wirkt regenerativ, also dem Muskelkater entgegen.. Andererseits verengt Kaffe die Gefäße zur Durchblutung der inneren Organe. Aufgrund seiner Wechselwirkungen mit unseren Adenosinrezeptoren im Gehirn führt Koffein zu erhöhter Wachsamkeit und Energie. Adenosin reguliert Schlaf- und Wachzyklen, außerdem aktiviert Adenosin Reaktionen für einen guten Schlaf. 

Mäßiger Kaffeekonsum ist für einige hilfreich bei niedrigem Blutdruck, Migräne, körperlicher Erschöpfung und Müdigkeit. Koffein erhöht auch die Konzentrationsfähigkeit, verbessert das Kurzzeitgedächtnis und aktiviert das sympathische Nervensystem. Welches den Körper hauptsächlich in Leistungsbereitschaft versetzt. Aber Kaffee verstärkt auch die Fähigkeit von THC, das Gedächtnis vorübergehend zu schwächen. 

Bei übermäßigem Kaffeekonsum kommt es zu Nervosität, Herzrasen, Schweißausbruch, Übelkeit, Angst. Bei manchen ist das schon die eine Tasse Kaffee. Hier schafft dein endogener Cannabinoidspiegel Abhilfe, denn in Studien fielen Cannabinoide entspannend, angst-/krampflösend, beruhigend und schlaffördernd auf. Über unser Endocannabinoidsystem mildern die Cannabinoide THC, CBD, CBN die Auswirkungen von Stress. Genieße deinen Kaffee also mit oder ohne CBD und- genieße dein CBD mit oder ohne Kaffee!

Quellen & Studien:

https://bit.ly/3C9HCe4

https://bit.ly/3on4wd7

https://bit.ly/30fHgFJ

https://bit.ly/3Hah2p3

 


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