CBD, Cannabinoide, Terpene und der „Entourage- Effekt“

Was ist ein „Entourage-Effekt“?
Konsumieren wir Hanf (Cannabis, Marihuana): Hanfsamen, Hanfsamenöl, Hanfprotein, Hanftee, Cannabisblüten oder mit Cannabinoiden angereicherte
Cannabisprodukte wie CBD-Öl (Vollspektrumöl), CBD-Mundpflege, CBD-Liquids oder CBD-Weingummis, denken wir natürlich an die Cannabinoide CBD (Cannabidiol) oder THC (Tetrahydrocannabinol). Die Hanfpflanze verdankt ihr weites pharmakologisches Wirkungsfeld dem synergetischen Zusammenspiel der primären und sekundären Pflanzenstoffe.

In der Phytotherapie ist die Wechselwirkung der einzelnen Stoffe von Arzneipflanzen oder ihrer Extrakte ein klarer Grundsatz. Der Entourage-Effekt beschreibt das Phänomen, dass die einzelnen Stoffe der Cannabispflanze, beispielsweise CBD, THC, antioxidative Flavonoide oder Terpene
(Hauptbestandteil in ätherischen Ölen) in Wechselwirkung zueinander einen größeren Effekt erzielen, als sie etwa einzeln ausrichten. Die pflanzlichen Wirkstoffe, die im „Gefolge“ („Entourage“) auftreten, „boosten“ sich so gegenseitig zum Entourage-Effekt.

Das Zusammenspiel von CBD und THC wird bereits erfolgreich im Medikament Sativex® (krampflösend, schmerzlindernd) angewandt. An Tourettesyndrom Erkrankte berichteten in einer Umfrage, dass sie ihre Tics und Komorbiditäten (Zwangsstörungen, Schlafstörungen, ADHS, …) effektiver mit Medizinalhanf anstelle des CBD- und THC-haltigen Medikaments behandelten.
Unterschiedliche Wirkungen bei verschiedenen Cannabissorten mit gleichem THC- und CBD- Gehalt werden auf andere, weitere Cannabinoide und Terpene zurückgeführt. Das Terpenenprofil (Fingerabdruck der Hanfpflanze) für den charakteristischen Geruch einer jeden Cannabissorte verantwortlich. Ähnlich wie die Inhaltsstoffe eines Weines, der selben Reben von Jahr zu Jahr
unterschiedlich ausfallen, variiert er innerhalb der Cannabissorte.

2020 hielten Wissenschaftler in Neuseeland fest, dass die in Cannabis enthaltenen Terpene: Myrcen, Limonen, Alpha- und Beta-Pinen, Beta-Caryophyllen eher nicht über die Cannabinoid- Rezeptoren (CB1, CB2) ihre Wirkung entfalten. Bis auf Beta-Caryophyllen, eines der häufigeren
Cannabisterpenen, docken sie nicht an die CB-Rezeptoren. Somit wird der Entourage-Effekt nicht regulär über Cannabinoid-Rezeptoren unseres Endocannabinoidsystem aktiviert. Das Terpen Beta-Caryophyllen kommt in Hanf sowie in Nelken oder Rosmarin vor und ist für die erdig-pfeffrige
Würznote verantwortlich.

In einer Umfrage mit Migräne-, Arthrose- und Schmerzpatienten, dass sie besondere Cannabishybridstämme bei ihrer Symptombehandlung bevorzugen: Cannabissorten mit hohem Anteil an THC oder deren Vorstufe THCA (Tetrahydrocannabinolsäure), Beta-Caryophyllen und Beta-Myrcen und niedrigerem CBD- oder CBDA-Gehalt (Cannabidiolsäure). THC, Beta-
Caryophyllen sowie Beta-Myrcen sind wegen ihrer entzündungshemmenden und analgetischen Eigenschaften bekannt.

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Studie & Umfrage:
Neuseeland Studie: https://bit.ly/3tciMWI
Umfrage bei Schmerzpatienten: https://bit.ly/3tciW0g

Videos:
Sekundäre Pflanzenstoffe: https://youtu.be/xepgSmGqpB8


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