Was macht das Hanföl so besonders?

Das Hanföl ist ein Öl der Eliteklasse. Durch seine hohe Wertigkeit und einen hohen Gehalt an wichtigen Nährstoffen ist es ein beliebter Allrounder. Doch nicht nur damit kann es glänzen, sondern auch mit seiner Wirkung.

Was ist Hanföl überhaupt?

Das Hanföl wird aus der Hanfpflanze, der Cannabis Sativa gewonnen. Hierbei handelt es sich um ein besonders hochwertiges Öl, wodurch es mittlerweile schon als ein sogenanntes „Superfood“ angepriesen wird. Das Öl direkt wird allerdings nicht aus der Pflanze gewonnen, sondern aus den Samen. Durch verschiedene Verfahren kann sowohl raffiniertes als auch kaltgepresstes Öl gewonnen werden.

Aufgrund des hohen Nährstoffgehalts wird das kaltgepresste Öl gerne in der Küche verwendet und ersetzt weniger nährstoffreiche Pflanzenöle.

Werfen wir einen Blick in Richtung „CBD-Öl“ kommt es hier vorrangig zum Einsatz, um ein noch hochwertigeres Produkt herstellen zu können. Denn das Hanfsamenöl ergänzt und untermauert das CBD.

Währenddessen die Hanfsamen keinerlei Cannabinoide enthalten, sprühen Hanfblätter und Blüten nur so davon. Das Hanfsamenöl hat daher auch keinerlei berauschende Wirkung und ist in dieser Hinsicht vollkommen bedenkenlos.

Welche Wirkung hat Hanföl?

Dem Hanföl werden verschiedenste heilsame Wirkungen nachgesagt. Das Öl hat neben seinen vielen Anwendungsbereichen in der Medizin auch entzündungshemmende und schmerzlindernde Wirkung gezeigt.

Neben dem Einsatz gegen Beschwerden wird es auch in der Pflege verwendet. Besonders in der Hautpflegeindustrie ist das Hanföl ein beliebtes Produkt.

Woher stammt das Öl eigentlich?

Die Hanfpflanze an sich wurde bereits vor mehreren tausend Jahren angebaut und findet seit jeher Anwendung in verschiedensten Bereichen. So wurde beispielsweise nachgewiesen, dass die Pflanze bereits im 14. Jahrhundert in China verwendet wurde, um Magen-Darm-Beschwerden zu lindern. Hier wurde es aber auch bei Vergiftungen oder Menstruationsbeschwerden verwendet, um diesen entgegenzuwirken.

Vor allem bei den Römern und Griechen war Hanf ein beliebtes Allheilmittel.

Worin liegt der Unterschied zwischen CBD Öl und Hanföl?

Zwischen dem CBD Öl und dem eigentlichen Hanföl liegt ein großer Unterschied, wobei viele die beiden Öle miteinander gleichsetzen.

Das Hanföl ist ein pflanzliches Öl, dass aus dem Samen der Hanfpflanze gewonnen wird. Dieses Öl hat keinerlei psychoaktiven Effekt und kann sogar bei Kindern verwendet werden. Das Öl hat einen sehr nussigen Geschmack und hat kalt gepresst wertvolle Inhaltsstoffe auf Lager. In kaltgepresstem Hanföl sind die meisten Inhaltsstoffe erhalten und hat einen großen Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren.

Das CBD Öl hingegen ist ein Mischprodukt dessen Zusammensetzung immer aus dem CBD-Stoff und einem Trägeröl besteht. Bei der Herstellung eines CBD-Öls wird häufig auf das Hanföl zurückgegriffen, da es die Wirkung und Wertigkeit unterstreicht.

Kalorien und Nährwerte im Überblick

Das Hanföl enthält besonders hochwertige Fettsäuren und bedienen sich einer optimalen Zusammensetzung, sodass das Produkt eine sehr hohe biologische Wertigkeit besitzt. Im Speziellen finden wir hier Omega-3 und Omega-6-Fettsäuren, die für den Körper essenziell sind. Vor allem hat das Hanföl in Bio Qualität auch einen hohen Anteil an Alpha Linolensäure und Gamma Linolensäure. Aber auch die enthaltenen Vitamine fördern die Gesundheit.

100g Hanföl enthalten im Durchschnitt:

  • Kcal / 879
  • Fett / 100g
  • Gesättigte Fettsäuren / 11g
  • Ungesättigte Fettsäuren / 89g
  • Einfache Fettsäuren / 14g
  • Mehrfache Fettsäuren / 75g
  • Anwendungsgebiete des Öls

Das Hanföl hat vielseitige Anwendungsgebiete. Vorrangig zählt hierzu insbesondere die Küche. Doch gerade hier kann das Öl nicht beliebig verwendet werden.

Aufgrund der geringen Hitzeresistenz und eines Rauchpunktes von 120° Celsius ist es für den „Brateinsatz“ nicht geeignet. Durch das schnelle Erreichen des Rauchpunktes wird das Öl sehr bitter und ungenießbar, aber auch die wichtigen Inhaltsstoffe würden durch das Erhitzen verloren gehen.

Neben dem Gebiet der Küche wird es aber auch in der Medizin und Arznei verwendet. Hanföl kann beispielsweise auch gegen hohen Blutdruck helfen. Durch seine hochwertigen und nährstoffreichen Inhaltsstoffe kann es dazu verhelfen den Blutdruck zu regulieren.

Aber auch in der Pflege kann es eingesetzt werden und hilft beispielsweise gegen trockene Haut.

Außerdem kann es gegen erhöhten Cholesterinwert helfen, bei Gelenkentzündungen oder allgemein Entzündungen aller Art, bei Erkrankungen in Zusammenhang mit dem Herz-Kreislauf-System, als Vorbeugung in Bezug auf Schlaganfälle, gegen Krebserkrankungen aber auch dem Haustier kann mit dem Öl etwas Gutes getan werden. Hier kann es vorrangig für die Fellpflege eingesetzt werden.

Wie sollte ich Hanföl lagern und wie lange ist es haltbar?

Es gilt als besonders lichtempfindlich und wird daher in dunklen Glasflaschen verpackt, um es vor äußeren Lichteinflüssen zu schützen und die Haltbarkeit zu verlängern. Nach dem Öffnen sollte das Öl idealerweise an einem dunklen Ort aufbewahrt werden. Hierzu eignet sich der Kühlschrank, ein lichtdichter Ort zum Abstellen oder auch der Keller.

Hierbei sollte aber auch die Temperatur beachtet werden: Eine zu kühle Aufbewahrung könnte eine Kristallbildung im Öl verursachen und eine zu warme Aufbewahrung würde die Qualität des Öls verschlechtern. Bei korrekter Lagerung kann das Öl bis zu neun Monate haltbar bleiben.

Hat Hanföl Nebenwirkungen?

Es hat in der Regel keinen negativen Nebeneffekt, wodurch die Wertigkeit nochmals untermauert wird. Das Öl kann daher auch ohne Bedenken von Senioren und Kindern verzehrt werden – vorausgesetzt es handelt sich dabei um reines Hanföl.

Mit Blick auf die Verwendung gibt es auch hier noch einige Unterschiede, die man beachten sollte. Das raffinierte Hanföl könnte beispielsweise auch zum Braten verwendet werden, da es mit chemischen Stoffen versetzt wurde und somit seinen Rauchpunkt verändert.

Das hochwertige und kaltgepresste Öl hingegen sollte nur in der „kalten Küche“ verwendet werden. Etwa bei Salaten oder kalten Gerichten und Speisen.

Gerade bei raffiniertem Hanföl kommt es gerne zu Unverträglichkeiten, da es sich hierbei um ein chemisches Produkt hat. Es sollte immer auf ein hochwertiges kaltgepresstes Bio Hanföl zurückgegriffen werden.

Fazit: Ein Öl mit dem gewissen Etwas

Das Hanföl ist ein echter Allrounder und entgegen dem Glauben vieler Menschen ein völlig unbedenkliches Produkt. Es ist frei verkäuflich, lange haltbar und in vielerlei Hinsicht mit heilsamer Wirkung versehen. Ein Muss in jedem Haushalt könnte man meinen.

Der Unterschied zwischen einem CBD-Öl und dem Hanföl ist eindeutig: Das CBD-Öl enthält immer ein Trägeröl, um die CBD Kristalle zu lösen und hier wird oftmals auf Hanföl zurückgegriffen. Neben den vielen heilsamen Eigenschaften steckt es außerdem voller wichtiger und essenzieller Nährstoffe.

Insbesondere Fettsäuren, die der Körper nicht allein bilden kann, wie etwa Omega-3 und Omega-6, sind im Hanföl enthalten. Das Hanföl entstammt finden seit tausenden von Jahren Anwendung in all unseren Generationen und ist ein beliebtes Mittel auf der ganzen Welt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.