CBD und Schlafstörungen

CBD UND SCHLAF

Es wurde nachgewiesen, dass das Endocannabinoid-System direkt an der Vermittlung vom Schlaf beteiligt ist. Im Jahr 2013 zum Beispiel, wurde eine Studie in der Zeitschrift Sleep Medicine veröffentlicht, um die Theorie zu testen, dass die Verbindungen in Cannabis und Hanf Ängste reduzieren und Schlaf induzieren können.

Die Forscher beobachteten die Schlafzyklen von männlichen Ratten, denen eine Reihe von Chemikalien verabreicht wurde, darunter ein endogenes Cannabinoid, das als 2-AG (oder 2-Arachidonylglycerol) bekannt ist.

Die Studie ergab, dass 2-AG die Aktivierung des Melanin-konzentrierenden Hormons erhöhte und dadurch der REM-Schlaf anstieg. Die Forscher fanden auch heraus, dass CB1-Antagonisten die Zunahme des REM-Schlafs verhindern konnten. Aufgrund dieser Ergebnisse kamen die Autoren der Studie zu dem Schluss, dass das Endocannabinoid-System eindeutig an der Regulierung des Schlafs, insbesondere des REM-Schlafs, beteiligt ist.

Dank seiner angstlindernden und sedierenden Wirkung sowie seiner Fähigkeit, das Endocannabinoid-System ohne Nebenwirkungen zu stimulieren, kann CBD dabei helfen, gesunde Schlafmuster herbeizuführen und den Tag-Nacht-Rhythmus wiederherzustellen.

Quelle: https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1389945713013063

SCHLAFPROBLEME WERDEN UNTER ERWACHSENEN IMMER HÄUFIGER

Der Begriff “Schlafstörungen” ist sehr weit gefasst. Es gibt viele Arten von verschiedenen schlafbezogenen Problemen und alle von ihnen beeinflussen Menschen auf unterschiedliche Weise und lösen verschiedene Wirkungen/Symptome aus. Nichtsdestotrotz werden Schlafstörungen immer häufiger, besonders unter Erwachsenen.

In den USA leiden laut der American Sleep Association etwa 50–70 Millionen Erwachsene unter einer Art Schlafstörung. Dazu gehören Probleme wie unbeabsichtigtes Einschlafen tagsüber oder während bestimmter Aufgaben (z.B. während des Autofahrens).

Schlaflosigkeit oder Insomnie ist jedoch bei weitem die häufigste Schlafstörung bei Erwachsenen. Rund 30% der Erwachsenen in den USA berichten von kurzfristigen Schlafstörungen, während etwa 10% mit chronischen Schlafstörungen zu kämpfen haben.

Insomnie ist im Grunde genommen eine starke Schlafunfähigkeit. Sie kann die Fähigkeit einer Person beeinträchtigen, einzuschlafen oder fest weiter zu schlafen und kann dazu führen, dass man sich nach dem Schlaf nicht ausgeruht fühlt. Wie man Insomnie behandelt hängt stark davon ab, ob man die zugrundeliegenden, variablen Ursachen der Erkrankung versteht.

Manche Patienten haben zum Beispiel einfach ungesunde Schlafgewohnheiten. Wenn sie diese Gewohnheiten ändern, sollten sie wieder einen gesunden Schlafrhythmus bekommen können. Andere Patienten können jedoch Schlaflosigkeit als Symptom einer ernsteren Erkrankung wie Angststörungen oder Depressionen erfahren.

WAS PASSIERT, WENN DU NICHT GENUG SCHLAF BEKOMMST?

Wenn Du nicht genug Schlaf bekommst, können akute kurzfristige Symptome wie Reizbarkeit, Kopfschmerzen und Langsamkeit/langsame Reaktionszeiten auftreten. Du könntest als Folge von zu wenig Schlaf auch mehr Fehler bei der Arbeit oder in der Schule machen oder sogar Sprachfehler bekommen (genauso wie bei zu viel Alkohol).

Das ist noch nicht alles: Schlafentzug kann auch das Risiko einer Vielzahl anderer, ernsterer Gesundheitsprobleme erhöhen.

Studien zeigen, dass Menschen, die nicht genug Schlaf bekommen, häufig an Hormonungleichgewichten leiden, die mit einer Gewichtszunahme in Verbindung gebracht werden, was, wie wir alle wissen, zu einer Fülle anderer Gesundheitsprobleme führen kann.

Andere Studien haben gezeigt, dass Menschen, die nicht genug schlafen, auch an Bluthochdruck und einer erhöhten Herzfrequenz leiden. Forschungen legen auch nahe, dass Schlafentzug einen Anstieg der Konzentrationen von C-reaktivem Protein verursachen kann, was ein Marker für Herzerkrankungen ist.

Forschungen aus den 1990er Jahren haben ebenfalls gezeigt, dass Schlafentzug das Immunsystem beeinflussen kann. Genauer gesagt, zeigen Studien, dass es die Abwehrkräfte des Körpers gegen Infektionen senken kann.

Es hat sich auch gezeigt, dass ein Mangel an Schlaf die ordnungsgemäße Funktion des Stoffwechsel beeinträchtigt und das Risiko erhöht, dass sich Diabetes und andere Krankheiten entwickeln.

Quelle: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/14975482

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